
Das Vereinigte Königreich hat beschlossen, seine militärische Präsenz im östlichen Mittelmeer mit der Entsendung des Zerstörers Typ 45 HMS Dragon und Wildcat-Hubschraubern der Royal Navy zu verstärken – ein Schritt, der darauf abzielt, die Fähigkeiten zur Luftverteidigung und zur Drohnenabwehr in der Region zu stärken.
Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums wird die HMS Dragon in das Gebiet verlegen, um britische Interessen zu schützen und die kollektive Selbstverteidigung von Verbündeten zu unterstützen. Das Schiff ist mit dem Luftverteidigungssystem Sea Viper ausgestattet, das mehrere Raketen in schneller Folge starten und gleichzeitig mehrere davon gegen Luftbedrohungen lenken kann.
Die Zerstörer der Type-45-Klasse haben ihre Einsatzfähigkeit bereits in früheren Missionen unter Beweis gestellt. Im Jahr 2024 führte eines dieser Schiffe während Operationen im Nahen Osten eine reale Abfangaktion gegen eine feindliche Rakete durch.
F-35B-Kampfjets schießen erstmals Drohnen im Gefecht ab
Die Entscheidung, den Zerstörer zu entsenden, folgt auf eine Reihe defensiver Maßnahmen britischer Streitkräfte in den letzten 24 Stunden an verschiedenen Orten im Nahen Osten.
Kampfjets vom Typ F-35B der Royal Air Force (RAF) schossen Drohnen über Jordanien ab und markierten damit das erste Mal, dass ein britischer F-35 in realen Operationen ein Ziel zerstörte. Die Mission wurde von Typhoon-Kampfjets und einem Voyager-Tankflugzeug unterstützt.
In einer weiteren Aktion neutralisierte eine britische Spezialeinheit zur Drohnenabwehr unbemannte Luftfahrzeuge im irakischen Luftraum, die sich auf Koalitionskräfte zubewegten.
Ein RAF Typhoon-Kampfjet, der mit der gemeinsamen britisch-katarischen 12 Squadron operierte, schoss zudem eine iranische Einweg-Angriffsdrohne ab, die auf Katar zusteuerte, und setzte dabei eine Luft-Luft-Rakete ein.
Wildcat-Hubschrauber verstärken die Drohnenabwehr

Neben der HMS Dragon werden auch zwei Wildcat-Hubschrauber der Royal Navy in die Region entsandt. Die Fluggeräte sind mit Martlet-Raketen ausgestattet, die dafür ausgelegt sind, Luftbedrohungen – insbesondere Drohnen – zu erkennen, zu verfolgen und zu neutralisieren.
Die Präsenz dieser Hubschrauber fügt dem Drohnenabwehrsystem der britischen Streitkräfte in der Region eine zusätzliche Verteidigungsschicht hinzu.
Vereinigtes Königreich verstärkt militärische Präsenz in der Region
Der britische Verteidigungsminister John Healey erklärte, dass die Entscheidung zur Verstärkung der militärischen Präsenz angesichts der Eskalation der Bedrohungen schnell getroffen worden sei.
Ihm zufolge bietet die HMS Dragon „Luftverteidigungsfähigkeiten von Weltklasse“, während mit Martlet-Raketen bewaffnete Wildcat-Hubschrauber helfen, der zunehmenden Nutzung von Drohnen in Konfliktszenarien zu begegnen.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums zielen die neuen Verlegungen in erster Linie darauf ab, britisches Militärpersonal und Interessen zu schützen sowie zur regionalen Stabilität in einer Zeit wachsender Spannungen im Nahen Osten beizutragen.
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Quelle und Bilder: Ministry of Defence, X @DefenceHQ. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
